10.2.1903 Gertraud Reinberger wird in Wien als Gertraud Brausewetter als Zweitälteste von vier Geschwistern und Tochter eines Baufirmen-Leiters geboren.
1911 Eintritt in die Jugendklasse von Professor Franz Cizek an der Kunstgewerbeschule
1914 Entstehung von vier großen Tempera-Arbeiten für die Kirche St. Othmar in Mödling
1916 Entstehung des ersten Holzschnitts
1919-1921 Studium an der Abteilung moderner Kunst an der Kunstgewerbeschule – unter der Leitung Professor Cizeks
Beschäftigung mit Theosophie und Anthroposophie, die deutliche Spuren in Ihrem Werk hinterlassen
zahlreiche Reisen mit dem Vater nach Italien, Deutschland, Ägypten und dem Mittleren Orient mit
Interessensschwerpunkt Architektur
1915 Begegnung mit Gustav Meyrink
1929 Eheschließung mit Paul Reinberger, mit dem sie drei Kinder haben wird
1931 Ankauf von 58 Holzschnitten durch die Graphische Sammlung Albertina
1932 Beteiligung an der Ausstellung „Christliche Kunst“ in der Wiener Secession
1946-1948 Leitung der Jugendkunstklasse nach dem Tod Franz Cizeks
Zuwendung zu einem neuen künstlerischen Medium, dem gestickten Antipendium
1958 Entstehung eines 2 x 2 m großen Fastentuches mit Christuskopf für die Kirche in der Hinterbrühl bei
Wien
1969-1990 diverse Einzelausstellungen in Galerien in Wien, München, Bologna
1979 Aufnahme weiterer 21 Holzschnitte in die Graphische Sammlung Albertina
30.03.1992 Gertraud Reinberger stirbt in der Hinterbrühl bei Wien in ihrem Elternhaus

