Mittringer Robert (1943 – 2018)

Bronzeskulptur, Unikat

Höhe ca. 22 cm


Karton, Holz, Asche, Sägespäne & Acryl
links unten signiert
rückseitig datiert 2013, 38 x 57 cm

„Wesen“

Mischtechnik auf Karton
links unten signiert
rückseitig bezeichnet und datiert 1996
ca. 44 x 25 cm

geboren 1943 in Asten, Oberösterreich, gestorben 2018 in Eferding

Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ und von 1981 – 83 Mitglied der Gruppe „Donauhunde“, sowie 1989 Mitglied der Gruppe „K5“ mit Ak, Dorfer, Netusil und Rebhandl.

Zahlreiche Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Italien, Belgien, Frankreich, Spanien, der Schweiz, Litauen, USA, Kanada, Australien, Ungarn und der Tschechei.

Seine Werke sind in diversen öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland zu sehen.
Kunstmessen: Basel, Paris, Frankfurt, Köln, Madrid, Chicago, Montreal, Wien

Preise:
1997: 1. Preis für Kleinskulptur Kiwanis / Nordico Linz
1998: Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz
2001: Oberösterreichischer Landeskulturpreis

Material und Technik:
Robert Mittringer ist sowohl als Maler und Zeichner, wie auch als Plastiker (Objektgestalter) tätig. In allen Bereichen arbeitet er mit sogenannten ‚armen‘ Stoffen wie Karton, sei es Verpackungskarton oder Pappschachteln, und Papier. Die charakteristischen Pigmente, welche in seinem Werk dominieren, das starke Orange, Schwarz, Weiss und Beige, gewinnt er aus Sand, Graphit, Asche und Ziegelmehl.

Karton, dessen Erscheinung durch kleine bis grössere Eingriffe verändert wird, bildet meist den Ausgangspunkt für seine Objekte. Bleibt die ursprüngliche Form nicht bestehen, so wird der Karton gequetscht, verdreht, zerrissen, geknickt, verschieden beleuchtet, schattiert und bemalt. Zusätzlich bringt der Künstler Sinnestäuschung und Verwirrung, was das Material anbelangt, mit ins Spiel, indem er Karton zeitweilig in Aluminium, Eisen oder Stahl giessen lässt oder der Oberfläche von Karton den Glanz von Metall verleiht. Somit wird das Unterscheidungsvermögen des Betrachters in Frage gestellt. Wir sind gezwungen, die Objekte zu berühren, denn auf unsere Augen alleine können wir uns nicht verlassen. Mit der Sinnestäuschung zwingt er uns zu einer neuen, intensiveren Auseinandersetzung mit Materialität.
Bildträger für seine Zeichnungen sind sowohl altes, vergilbtes Papier als auch Fragmente von Verpackungskarton.