Trautner Elfriede (1925 – 1989)

Elfriede Trautner (* 22. Juli 1925 in Auberg; † November 1989 in Linz) war eine österreichische Grafikerin.

Die im oberen Mühlviertel bei ihren Großeltern aufgewachsene Künstlerin zog 1946 nach Linz und war 35 Jahre als Sekretärin am Linzer Brucknerkonservatorium tätig.
Sie schuf in ihrer Freizeit u. a. hunderte von technisch herausragenden Kaltnadelradierungen und Zeichnungen.

Trautner erlernte neben ihrem Beruf die Grundlagen der Druckgrafik an der Linzer Kunstgewerbeschule bei Rudolf Hoflehner und Paul Ikrath, perfektionierte ihren Umgang mit der Radierung bei Alfons Ortner und bildete sich 1958, 1959 und 1964 an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg weiter. Ihr künstlerisches Lebenswerk zeigt, wie sie als Frau die sozialen Strukturen im Linz der 1960er und 1970er Jahre wahrnahm und bewältigte.
Sie galt als beste Grafikerin Oberösterreichs.
In ihren Werken widerspiegelt sich ihre eigene schwierige Kindheit. In ihren Zeichnungen taucht immer wieder das Motiv der Puppe auf. Fortschreitende Technisierung, Ausbeutung der Natur und die Rolle der Frau in der Gesellschaft waren weitere Themen, mit denen sie sich beschäftigte.

Auszeichnungen:

  • Förderpreis für Bildende Kunst in Oberösterreich
  • Kulturpreis des Landes Oberösterreich (1987)
  • Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst
  • In der Stadt Linz wurde 1995 der Trautnerweg nach ihr benannt (WIKIPEDIA)

„Das Mondlied“

orig. Radierung, Handabzug

rechts unten signiert und datiert 1964, links unten bezeichnet
Bildgröße ca. 32 x 50 cm VERKAUFT

„Im Hause armer Leute“

orig. Radierung, Handabzug

rechts unten signiert, links unten bezeichnet, in der Platte datiert 1982
Bildgröße ca. 32 x 50 cm