Esslinger Astrid (geb. 1958)

Astrid Esslinger studierte Publizistik und Kunstgeschichte an der Universität Salzburg. Ein Forschungsstipendium führte sie in die heiligen Black Hills der Lakota Nation in South Dakota, wo sie monatelang mit indigenen AktivistInnen campierte.
Von 1982 bis 1986 beteiligte sie sich konzeptionell und redaktionell am Künstlerkollektiv Stadtwerkstatt.
Esslinger beschäftigte sich zu Beginn ihrer künstlerischen Karriere
mit Textil, bevor sie sich der Malerei zuwandte. Ihre weltweiten Reisen und Aufenthalte beeinflussen die kultur- und gesellschaftspolitischen Themen, mit denen sie sich in ihrer Arbeit auseinandersetzt.
Ab 2005 entwickelte die Künstlerin eine spezielle Reisemethodik, die Handgepäck Produktion. In der Tradition von Found Footage sammelt sie Versandschachteln, die sie mittels Cut-Out-Technik in piktogrammatische Figuren umwandelt und in neue Bedeutungsszusammenhänge setzt.

Ihre Werke befinden sich im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen in Europa, Brasilien und den USA. Ausstellungen im In- und Ausland.
Esslinger lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Linz, AT

„Landstraße“
Acryl auf Leinwand
rückseitig signiert und datiert 2008
80 x 120 cm
Abgebildet in: „Astrid Esslinger – Paintings /Cut Outs“ Seiten 196 & 197

„Inflammable VII“

Hinterglasmalerei Acryl auf Plexiglas
rückseitig signiert und datiert 2022
70 x 70 cm